Über das Buch

Die Geschichte des Pelipontalus‘ aufzuschreiben war viel schwieriger als man denkt. Es war mindestens so schwer wie eine Mathearbeit oder ein mittelgroßer Elefant.

Erst einmal liegt es daran, daß mein neuer, außerirdischer Freund selten pünktlich war. Und wenn ich sagen selten, meine ich eigentlich: nie. Während machen Leute vielleicht 10 Minuten oder maximal eine halbe Stunde zu spät kommen, wußte man beim Pelipontalus eigentlich nie, wann es denn wirklich auftauchte. Es verwechselte dann 9 Uhr mit 17 Uhr, Mittwoch mit Freitag, Januar mit März. Und da es gewöhnlicherweise durch ein Dimensionstor fiel, mit dem es Raum und Zeit überwinden konnte, konnte es schon mal sein, daß es die Reihenfolge seiner Besuche durcheinander brachte und mir nach Kapitel 5 plötzlich Kapitel 9 diktieren wollte und beim nächsten Besuch dann plötzlich das Siebente. Doch das war nicht die einzige Herausforderung. Manchmal schlief es einfach auf dem Sofa ein – auch wenn ich denke, es war dann eigentlich sauer, weil ich keine Schokolade im Haus hatte – oder nuschelte dermaßen, daß ich bei jedem Satz dreimal nachfragen mußte, um es richtig zu verstehen. Solche Dinge passieren halt, wenn man gerade eine große Schüssel Müsli oder Gummibärchen ißt, während man redet.

Trotzdem hoffe ich diese, erste Geschichte des Peliopontalus‘ im Jahr 2020 fertigzustellen. Nach einem professionellem Lektorat soll das illustrierte Buch anschließend in einer Kleinstauflage erscheinen.

Momentan ist die Geschichte auf 80 Normseiten ausgelegt, von den 40 fi-fa-fertig sind, während weitere 25 auf Weiterbearbeitungen waren. Aber es wird. Ganz bestimmt!