Über das Buch

Die Geschichte des Pelipontalus‘ aufzuschreiben war viel schwerer als ich zunächst dachte. Es war mindestens so schwer wie eine Mathearbeit oder ein mittelgroßer Elefant.

Erst einmal lag es daran, daß mein neuer, außerirdischer Freund selten pünktlich war. Und wenn ich »selten« sage, meine ich eigentlich »nie«. Während machen Leute vielleicht zehn Minuten oder maximal eine halbe Stunde zu spät kommen, wußte man beim Pelipontalus eigentlich nie, wann es denn wirklich auftauchten würde. Es verwechselte 9 Uhr mit 17 Uhr, Mittwoch mit Freitag, Januar mit März. Und da es gewöhnlicher Weise durch ein Dimensionstor fiel, mit dem es Raum und Zeit überwinden konnte, konnte es schon mal sein, daß es die Reihenfolge seiner Besuche durcheinander brachte und mir nach Kapitel 5 plötzlich Kapitel 9 diktieren wollte und beim nächsten Besuch dann plötzlich das Dritte. Doch das war nicht die einzige Herausforderung. Manchmal schlief es schon vor seinem Bericht einfach auf dem Sofa ein, auch wenn ich denke, es dann nicht wirklich erschöpft, sondern eher sauer war, weil ich keine Schokolade im Haus hatte, oder nuschelte dermaßen, daß ich bei jedem Satz dreimal nachfragen mußte, um es richtig zu verstehen. Solche Dinge passieren halt, wenn man gerade eine große Schüssel Müsli oder Gummibärchen ißt, während man redet.

Trotzdem wird diese, erste Geschichte des Peliopontalus‘ im Jahr 2020 fertiggestellt und als illustriertes Kinderbuch anschließend in einer Kleinstauflage erscheinen. Versehen mit einer ISBN kann man es dann ab 2021 überall im Buchhandel bestellen.

Ermöglicht haben das all meine guten Freundinnen und Freunde. Vielen Dank für Eure materielle und moralische Unterstützung! <3