Sachstand oder „Das Pelipontalus und ich“

Die Geschichte des Pelipontalus‘ aufzuschreiben ist viel schwieriger als man denkt. Es ist mindestens so schwer wie eine Mathearbeit oder ein mittelgroßer Elefant.

Erst einmal liegt es daran, daß mein neuer, außerirdischer Freund selten pünktlich ist. Und wenn ich sagen selten, meine ich eigentlich: nie. Während machen Leute vielleicht 10 Minuten oder maximal eine halbe Stunde zu spät kommen, weiß man beim Pelipontalus eigentlich nie, wann es denn wirklich auftaucht. Es verwechselt dann 9 Uhr mit 17 Uhr, Mittwoch mit Freitag, Januar mit März. Und da es gewöhnlicherweise durch ein Dimensionstor fällt, mit dem es Raum und Zeit überwinden kann, kann es schon mal sein, daß es die Reihenfolge seiner Besuche durcheinander bringt und mir nach Kapitel 5 plötzlich Kapitel 9 diktieren möchte und beim nächsten Besuch dann plötzlich das Siebente. Doch das ist nicht die einzige Herausforderung. Manchmal schläft es einfach auf dem Sofa ein – auch wenn ich denke, es ist dann einfach nur sauer, daß ich keine Schokolade im Haus habe – oder nuschelt dermaßen, daß ich bei jedem Satz dreimal nachfragen muß, um es richtig zu verstehen. Solche Dinge passieren halt, wenn man gerade eine große Schüssel Müsli oder Gummibärchen ißt, während man redet.

Trotzdem bemühe ich mich diese, erste Geschichte des Peliopontalus‘ noch bis zum Ende des Jahres vollständig auf das Papier zu bringen. Und vielleicht bekomme ich dann auch eine kleine Kickstarterkampagne organisiert, um eine Kleinstauflage inkl. Lektorat zu realisieren.

Bitte habt weiterhin Verständnis für das Pelipontalus und Geduld mit mir. Danke!

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